Zeit fürs Bloggen finden

Ich blogge echt sehr gerne, aber leider habe ich noch nicht die Routine gefunden, um mir einfach Zeit zu nehmen. Aber erstmal Hallo und willkommen zum Juli Bloggerschnack mit dem Thema: Zeit fürs Bloggen finden.

Aber was war nochmal der Bloggerschnack?

Was ist der #bloggerschnack?

Der #bloggerschnack ist eine monatliche Mitmach-Aktion aus dem Bloghexen-Forum. Es gibt jeden Monat ein neues Thema, wo wir Blogger:innen unseren Senf zu geben können. Die Aktion ist für alle ausgelegt, egal ob Buchblog, Reiseblog oder TechBlog.
Mehr erfährst du im Bloghexen-Forum, auch wie du selbst mitmachen kannst.

Wie schaffe ich mir Zeit im Alltag?

Wie schon in der Einleitung erwähnt, habe ich immer noch keine Routine. Ich hätte gerne einen Stundenplan für meinen Alltag, bedauerlicherweise bekomme ich das nicht so hin. Ich weiß nicht warum. Früher war es viel einfacher, aber okay, da hatte ich keine Kinder. Mein damaliger Partner hat am PC oder der Konsole gezockt und ich habe währenddessen gebloggt. Das war unsere Routine abends. Ich kann halt auch viel besser Arbeiten, wenn der andere im Raum auch etwas für sich tut. Dann habe ich nicht das Gefühl, dass ich „uns“ Zeit klaue.

Dann kamen die Kinder

Mit den Großen ging das noch recht gut. Man würde heute sagen, er war recht pflegeleicht. Und dann habe ich irgendwann den Anschluss verloren, die Lust und die Routine. Aber das ist mir bei einigen Hobbys passiert. Mit den Twins kam zwar die Lust wieder, meine Hobbys auszuüben, aber joar, die zwei Wirbelwinde sind eben ganz anders als der große Bruder und Routinen sind in deren Augen dafür da mit wehenden Fahren abzureißen.

Ich brauch’ aber eine Routine

Das habe ich festgestellt, ich brauche den Ausgleich zum Familienalltag und ich muss mir da endlich mal Zeiten setzen. In Absprache mit dem Mann natürlich, den ich kann, immer noch nur arbeiten, wenn auch er Me-Time nimmt. So wie jetzt, er ist in der Küche am Kochen und ich kann am Blog arbeiten.

Und wie nehme ich mir jetzt die Zeit?

Aktuell ist es also eher spontanes Zeit nehmen. Wenn mein Mann gerade voll drin ist beim Zocken, schnapp’ ich mir den Laptop und versuch ein paar Artikel zu schreiben. Wenn er Koch klappt das so mäßig, weil wir doch schon gerne zusammen dann in der Küche stehen. Daher hab ich grad ein wenig Zeitdruck. Aber ich denke, es wird aus dem Beitrag klar, dass ich mir einfach spontan die Zeit nehme aktuell und einfach drauflos schreibe, daher hab ich auch keinen Beitrag zum Juni erstellt, da ich ganz, ganz selten nur Beiträge vorausplanen kann. Das soll noch kommen. Jetzt ist es eher ein runterschreiben von Gedanken. Außer diesem Beitrag, den hab ich tatsächlich schon am 6.7. fertig geschrieben und Plane ihn aber für den 15.7. Wuhu.

Alle Teilnehmer des Juli Bloggerschnack

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Sabrina
Sabrina

✨ Neujahrskind | Baujahr ’85 und dreifache Mama, aktuell in Elternzeit und voll im Familienleben mit zwei Katzen in Duisburg angekommen. Leidenschaftlicher 📚 Bücherwurm und kreative Seele, die ihre Welt gern zwischen Buchseiten, vielfältigen DIY-Projekten und dem turbulenten Mama-Alltag teilt.

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6 Kommentare

  1. Puh, mir geht es ähnlich mit dem Setzen fester Zeiten. Eigentlich war der Morgen immer meine Blogzeit, beim Kaffeetrinken… aber seit ich wieder Vollzeit arbeite und das mit „deutschen Arbeitszeiten“ (im alten Job habe ich viel mit US-amerikanischen Kollegen zu tun gehabt und hatte dementsprechend oft längere Arbeitstage, die aber halt später anfingen), komme ich dazu fast gar nicht mehr, allenfalls mal am Wochenende. Und tagsüber / abends geht es dann total unter bzw. da sind dann immer so viele andere Dinge wichtiger und dringender, dass ich kaum noch zum Bloggen komme. 😵‍💫

  2. Mich beschäftigt vor allem der Satz, man könne besser arbeiten, wenn der andere im Raum ebenfalls etwas für sich tut. Das ist vermutlich weniger eine Frage der Produktivität als eine sehr feine Form häuslicher Diplomatie. Solange beide gleichzeitig beschäftigt sind, muss niemand das Gefühl haben, dem gemeinsamen Leben Zeit zu entwenden. (lilienmeer.de)

    Kinder wiederum erkennen solche Arrangements zuverlässig als provisorisch und behandeln Routinen offenbar entsprechend: als Einladung zur Störung. Das erklärt wahrscheinlich, warum aus einem geplanten Stundenplan am Ende spontanes Bloggen wird, sobald der Mann zockt oder kocht. Wobei Kochen schon wieder problematisch ist, weil man dann eigentlich gemeinsam in der Küche stehen möchte. (lilienmeer.de)

    Vielleicht ist das die eigentliche Kunst, Zeit fürs Bloggen zu finden:

    Man sucht gar keine freie Stunde.

    Man wartet auf ein ausreichend stabiles familiäres Paralleluniversum und klappt darin möglichst unauffällig den Laptop auf.

    • Das liegt nicht am Gefühl, man verschwendet Zeit zu zweit, sondern hat bei uns mit ADHS was mit Bodydoubling zu tun. Man arbeitet effektiver, wenn jemand neben einen ebenso arbeitet (bei meinem Mann gehört zocken dazu, da er ein Gaming-Magazin hat). Wir haben Situationsbedingt eigentlich 24/7 gemeinsames Leben, aber jemand mit ADHS (und das haben wir alle in der Familie) ist nicht so ein Freund von Routinen und mal endlich anfangen.

      Bei den Kindern ist das was anderes, die sind schlichtweg noch zu jung. Wenn die zuhause sind, dann wollen sie unsere volle Aufmerksamkeit. Und die will ich auch gar nicht anders Verbringen, da sie eh viel zu schnell groß werden und dann kein Bock mehr auf einen haben. Trotzdem ist man dann Abends erschöpft, dass man nicht mehr die Energie fürs Bloggen hat. Weil es einfach massig andere Sachen gibt, die Energie fressen.

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