Frühstück in Amsterdam von Marcus Luft

Frühstück in Amsterdam von Marcus Luft
dotbooks, 373 Seiten ISBN: 978-3-95520-317-7

In diesem Moment sehe ich sie zum ersten Mal. Sie strahlt. Nicht, dass sie die ganze Zeit lacht. Nein, es ist etwas anderes. Diese Frau leuchtet.

Das große Glück, was ist das eigentlich? Oliver dachte immer, er könnte diese Frage leicht beantworten: Karriere machen, Geld verdienen und sich hin und wieder mit der Gelegenheitsgeliebten amüsieren. Doch dann endet sein Leben auf der Überholspur unsanft mit einer fristlosen Kündigung. Was tun? Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, in einem Luxushotel in Marrakesch zu relaxen. Stattdessen landet Oliver in Amsterdam – und begegnet dort einem Wunder namens Muk: Die attraktive Holländerin liebt wilde Blumenmuster, näht bunte T-Shirts und träumt von einem eigenen kleinen Laden. Muk ist das komplette Gegenteil von Oliver … und trotzdem genau die Frau, von der er schon immer heimlich geträumt hat. Auf einmal ist es zum Greifen nah, das große Glück. Nur: So einfach ist es nicht im Leben.

Eine warmherzige Geschichte über schlechtes Timing, richtige Entscheidungen und eine ganze Reihe kurioser Persönlichkeiten, die das Herz am rechten Fleck haben.

Meine Meinung

Als ich mich für dieses Buch beworben habe, habe ich mich vom schönen Cover blenden lassen, ich war einfach entzückt und ich liebe die Niederlande, also warum nicht mal ein Buch was dort spielt? Also hatte ich mich beworben und bin leider nie wirklich ins Buch gekommen.
Ich habe mehrmals anfangen müssen, aber das Buch hat mich nicht richtig gepackt. Die Story an sich ist ja total süß, er fährt in ein fremdes Land und trifft dort auf seine wohl große Liebe.

Marcus Luft erzählt die Story aus Sicht des Karrieremannes Oliver. Der Schreibstil ist flüssig und man kann die Geschichte gut runter lesen, jedoch fehlt mir einfach die Spannung. Alles ist sehr vorhersehbar und es gibt keine richtigen Spannungsbögen. Man kann das Buch gut lesen, aber das war es auch schon, leider, es hat mich nicht gefesselt wie andere Bücher.
Einzig war ich begeistert  von Amsterdamer Flair. Man las heraus, dass der Autor sich entweder selber dort heimisch fühlt oder sehr gut recherchiert hat. Man fühlte sich nach Amsterdam versetzt, was mir sehr gefallen hat. Auch gefielen mir die gut ausgearbeiteten Charaktere. Oliver war mir anfangs echt unsympathisch. Er ist einfach ein Typ Mann den ich persönlich nicht gern als Freund hätte, Karrieregeil, überheblich und eingebildet. Muk hingegen ist so eine herzliche süße Persönlichkeit. Ich mag sie. Sie ist so, wie ich junge Niederländische Damen in Erinnerung habe. Einfach toll. Dank ihr macht Oliver eine positive Wandlung durch.
Doch wie schon gesagt, die Story an sich hat mich nicht mitgerissen, Olivers Ausflug zu anderen Ufern, so unkommentiert und war er da nicht schon mit Muk zusammen? Ich blieb da ein wenig irritiert zurück. Hätte es die kleinen Zukunftsausblicke am ende jedes Kapitel nicht gegeben, ich weiß nicht ob ich bei der Stange geblieben wäre.
Aber das Buch hat dennoch mir ein paar schöne Lesestunden bereitet. Nur eins muss ich noch Negativ bewerten, der Exkurs am Anfang im Prolog hat mich sehr verwirrt. Die Kulturgeschichte des Brotes hat mich anfangs echt abgeschreckt. Auch wenn es im ersten Kapitel dann doch recht gut passte, aber so als Prolog war es sehr trocken.

Alles in alle kann ich leider nur 3 Sterne geben, es war also weder schlecht noch wirklich gut, eher Mittelmaß

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Danke an Blogg dein Buch und dotbooks fürs Lesen.

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