[Bloggen] Mein Blog-Setting

Anne erzählt auf ihren Blog „Vom Landleben“, was das richtige Setting mit besseren Blogposts zu tun hat.  Den wo und wie man schreibt, beeinflusst einen. Daher erzähl ich dir mal, wie mein Setting so ist. Dafür benutze ich einfach Annes 6. Faktoren, die sie beschrieben hat.

#1 -Die Uhrzeit

Am besten schreibe ich eigentlich am Abend. Umso später umso besser. Ich bin eine richtige Nachteule und werde Abends am produktivsten und schreibe einfach so herunter. Morgens könnte ich mich dazu nie Aufraffen, da ist mir mein Schlaf einfach wichtiger xD Und am Tag ist es einfach zu wusselig Zuhause, wenn der Zwerg und der Freund da sind. Sind sie Abends zwar auch, aber da schläft der Zwerg und zockt der Freund :D Früher habe ich die Beiträge dann auch sofort rausgehauen, heute jedoch plane ich sie für den nächsten Tag am frühen Nachmittag, da sind die Leserzahlen

einfach mehr, als wenn ich sie mitten in der Nacht (zwischen 1 und 3 Uhr) online stelle.

 

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#2 – Der Ort

Wie schon erwähnt, brauche ich Ruhe zum tippen. Leider habe ich aber keinen Schreibtisch, sondern sitze auf dem Sofa vor einen Uralten Kacheltisch, den man schön hoch drehen kann, so das ich gemütlich tippen kann. Manchmal sehne ich mich nach einen richtigen Arbeitsplatz, aber dafür ist einfach zu wenig Platz. Ich besitze zwar einen Schreibtisch, aber der war ein großer Fehlkauf.

Unterwegs oder in einem Café fühle ich mich unwohl, ich will nicht, das andere mir über die Schulter schauen können und ich will auch nicht meinen Laptop ständig mit schleppen xD Ich hab einfach zu viel Angst, dass der Laptop unterwegs kaputt geht.

Ich brauche aber auch helles Licht von oben, ich hasse es in Schummerlicht zu tippen, ich muss einfach meine Finger über der Tastatur fliegen sehen xD TV ist meistens als Nebengeräusch an, ob da nun irgend ein Sender flimmert oder ich einen Radiosender einstelle, ganz ruhig kann ichs net haben.

#3 – Hunger, Durst, Pipi

Ich muss mich dringend dran gewöhnen, mir eine Falsche mit Wasser auf den Tisch zu stellen, denn es geht mir wie Anne, wenn ich einmal im Flow bin, dann vergesse ich alles. Es kann z.B. passieren, dass ich erst merke, dass ich zur Toilette muss, wenn ich den Blogartikel fertig habe. Oder auch Hunger und Durst blende ich völlig aus. Ich finde diese Gegebenheiten einfach irre nervig. Sie unterbrechen meinen Flow und das hasse ich mehr als alles andere. So wibbel ich dann von einer Pobacke auf die andere oder erschrecke mich, weil mein Magen so mega laut knurrt, dass man meinen kann, ein Wolf steht neben einen #:P So bin ich eben (und gerade muss ich mich zwingen etwas zu trinken… Na ja Absatz ist ja nun zu Ende :D)

So da hab ich was gegessen und getrunken und schwupp, hat mich ein anderer offener Tab abgelenkt und es sind 20 Minuten vergangen. Daher hasse ich es, mich zu unterbrechen, da ich dann vergesse weiter zu arbeiten xD

#4 – Zeitnähe

Mit Zeitnähe habe ich eigentlich kein Problem. Klar, es ist seltsam über Weihnachten im Sommer zu berichten, aber meinen Sommerurlaub kann ich noch genauso lebhaft verbloggen (und das tue ich aktuell im Hintergrund) wie, als wenn ich ihn gleich im September geschrieben hätte. Jedoch muss ich Anne auch recht geben, manche Dinge lassen sich besser Zeitnah wiedergeben, als andere. Events oder Filmreviews, als auch Buchreviews von gerade neu erschienenen Bücher. Da ist eine Zeitnahe Verbloggung einfach Sinnvoller und bringt viel mehr Leser, als wenn ich erst 3 Wochen nach dem Erscheinungstag die Review schreibe. Da muss ich aber für mich selbst noch einen besseren Rhythmus finden. Einiges muss ich immer erst sacken lassen, ehe ich es aufschreiben kann.

#5 Andere Tabs beim Schreiben – Fluch oder Segen?

Wie gerade selber gemerkt eher ein Fluch. Ich lasse mich viel zu sehr ablenken und verliere mich in Recherche, dass habe ich auch bei Hausarbeiten für die Uni. Es nervt einfach, wenn ich mich im Lesen verliere. Daher versuche ich, so wenig Tabs wie möglich aufzuhaben. Antworte ich auf einen Beitrag (so wie jetzt) dann habe ich diesen offen. Aber schon gelesen :P
Ansonsten schließe ich alles, was mich ablenken könnte und was nicht zur Recherche gehört. Da ich meistens persönlich blogge, ist also nicht viel offen. Ich schalte sogar mein Handy auf lautlos, damit mich WhatsApp und Co nicht ablenken kann. Auch ein Vorteil, wenn man Abends/Nachts bloggt. Keiner stört einen und will quatschen :P

Was ich gar nicht kann, wäre einen Blogbeitrag ohne Onlinezugang vorzuschreiben. Ich habe das mal gemacht, als wir lange zeit in der Wohnung kein Internet hatten, da habe ich daheim in Word vorgeschrieben, habe es auf einen USB-Stick gepackt und dann am PC meiner Eltern im Blog übertragen, das war irgendwie doof. Da fehlte dann das oben genannte Zeitnahe der Artikel. Da ich ja nicht jedes mal gleich zu meinen Eltern fuhr, sondern auch mal Tage dazwischen waren.

Damals als ich mit Sam im Krankenhaus war, war ich echt froh über meinen Laptop. Noch vor Ort habe ich die Website meiner Schwiegermutter fertig gemacht, da sie ihren Hundesalon nur ein paar Wochen nach der Zwergen Geburt eröffnete xD Ja ich habe im Wochenbett im Krankenhaus gearbeitet lol ich hatte ein langweiliges und genügsames Baby das nur schlief. Und ich fand es mega, Babyzwerg auf meiner Brust am schlafen und Laptop auf dem Essenstablett heran gezogen und los tippern. Internet spendete das Handywlan.

#6 Smartphone, Tablet, Rechner, … oder Papier?

Und da kommen wir auch schon zum letzten und sechsten Punkt. Ich schreibe lieber auf meinen Laptop, dazu brauche ich eine ganz normale Tastatur, Tablet würde ich daher wenn auch nur mit einer Tastatur nutzen, aber was noch viel wichtiger ist, und daher ist mein Schreibtisch auch ein Fehlkauf, ist meine Maus.

Ebenso hasse ich es mit einem TouchPad zu arbeiten. Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber ist das Pad aktiv, kann ich nicht bloggen, weil meine Daumen immer wieder drüber streifen und den Cursor an andere Orte platziert. Gott habe ich lange gebraucht, bis ich verstand, wie man das scheiß teil aus stellt. Nun benutze ich eine ganz normale Maus dabei und auf meinen Schreibtisch wäre neben meinem Laptop kein Platz für eine Maus -.- das ist mega nervig, da der ausgelegt ist für einen Desktop PC wo oben nur der Monitor steht und man dann ein Fach heraus zieht und dort Tastatur und Maus platziert. Hab ich aber nicht. und außerdem ist dieses Fach viel zu niedrig xD

Also muss irgendwann ein anderer her. Ein Handy zum bloggen würde mir niemals in den Sinn kommen und ich glaub du willst solche Artikel von mir auch nicht lesen XD Wenn ich mich kurz und schmerzlos melden möchte, dann nutze ich Instagram. Ende.

In meinem Bullet Journal notiere ich mir nur Überschriften, die ich gerne noch verbloggen möchte, ich mache mir jedoch keine großen Notizen zum Beitrag. Die schreibe ich meistens einfach so vorweg. Ich schätze am Laptop und arbeiten im Browser einfach die aktive Rechtschreibprüfung. Ich habe nun mal eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und würde ich ohne solche Tools arbeiten, würden meine Beiträge noch mehr voller Fehler sein. Es gibt sie, vor allem bei dass und das oder der Komma-Setzung. So bin ich nun mal, so kennst du mich. Ich versuche mein bestes, habe eine Prüfung im Browser und die von WordPress selbst und hoffe einfach, dass es so passt. Ich bin aber auch nicht böse, wenn man mich lieb in einer E-Mail auf Fehler hinweist.

Mein Fazit zu meinem Blog-Setting

Ich blogge liebend gerne zur später Stund‘ (wir haben gerade 23:44), Ich blogge selten mit Vorbereitung und einfach drauf los, ich finde das macht mich einfach aus. So kann ich authentisch und offen sein und du dir sicher sein, dass meine Beiträge genau so gerade aus meinen Kopf sprudeln. Ob es nun eine Rezension ist, Werbung ein Produkttest oder aus dem Alltag. Alles ist einfach so herunter geschrieben, Ehrlichkeit und Offenheit schätze ich sehr. Ich finde, wenn man merkt, dass ein Text zu sehr vorbereitet klingt, dann ist er nicht mehr authentisch. Also bei mir zu mindestens xD

Wie ist das bei dir? Komm ich authentisch rüber oder findest du eher, dass meine Beiträge gestellt klingen? Schreibst du selber einen Blog? Wie entstehen bei dir Beiträge?

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Sabrina

Neujahrskind ♑, Baujahr ´85, Jungenmutter, Näh-Fee, Leseratte, Woll-Süchtig und Hausfrau, in Dinslaken geboren, in Duisburg groß geworden, lebt aber nun in Oberhausen

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ommentare / Dein Kommentar

  1. Wow, das nenne ich mal eine ausführliche „Antwort“ – finde ich super, dass du dazu direkt einen ganzen Artikel geschrieben hast! :)

    Und ich find’s immer wieder spannend zu hören, wie unterschiedlich wir alle ticken… um 23 Uhr irgendwas liege ich immer schon völlig erledigt im Bett und würde da keinen gescheiten Satz, geschweige denn einen ganzen Artikel, mehr zustande bringen. :D

    Das mit deinem Schreibtisch klingt ja superärgerlich. Ich hatte früher auch mal so einen, der an der Seite eine Abstellfläche für den Tower hatte und dann so ein witziges Brett für die Tastatur, was man herausziehen konnte – und daran befestigt dann nochmal ein zweites, zur Seite herausziehbares Brett für die Maus. Da war aber wenigstens die eigentliche Tischfläche groß genug für einen Laptop (oder DIN A4-Hefte etc., hab da ganz normal dran Hausaufgaben gemacht und so weiter). Kannst du dir vielleicht im Baumarkt für kleines Geld eine Sperrholzplatte zuschneiden lassen, die du auf dieses Tastaturdings legst und die so breit ist, dass Laptop + Maus draufpassen?

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Ja ich bin eine totale Nachteule. Dafür muss ich am Vormittag mehrmals drüberlesen, weil ich da nicht richtig getippt bekomme xD Schon der Kommentar war voller Fehler *lol* Bin eben noch net ganz Fit, obwohl eben schon wach, aber was schon immer so.

      Ach das lohnt nicht, der kommt weg und dann kommt an der Stelle ein schöner Esstisch hin, da kann ich dann auch dran arbeiten xD Sind ja 4 Plätze und wir brauchen nur 3 *gnihihi*
      Problem ist bei dem eher der Überbau, schwer zu beschreiben, aber der hat so nen Regal oben drauf und dessen Wände sind eben beim schrieben im Weg.

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