Autor: Sabrina

Neujahrskind ♑, Baujahr ´85, Jungenmutter, Näh-Fee, Leseratte, Woll-Süchtig und Hausfrau, in Dinslaken geboren, in Duisburg groß geworden, lebt aber nun in Oberhausen

Ferien. Ostern. Jahrestag.

Tja, da waren sie, die Ferien. Sam freute sich wenigstens mal andere Gesichter in Form von Papa und seiner Freundin zu sehen. Die Luft war zu Hause raus. Die letzten Tage krachte es immer wieder wegen der Schule. Er wollte nicht lernen, er wollte gar nichts.

Die Woche wo er bei Papa war, nutzen wir alle zum Auftanken. Den noch ist ungewiss, wie es weiter geht. Das werden wir wohl morgen erfahren. Eins ist klar, es wird nicht wie früher.

Ostersonntag war Sam also bei Papa, abends kam er dann zu uns und ich führte ihn mit verschlossenen Augen in sein Zimmer. Dort erwartete ihn sein Ostergeschenk/Entschädigung. Eigentlich hätte ich diese Woche komplett Urlaub und wir wären am Montag für ein paar Tage in den Urlaub gefahren. Tja… Scheiß Virus…

Als Sam die Augen öffnete, hauchte er ein „Ein Aquarium“ und rannte direkt zum Becken. Überraschung gelungen. Er freute sich sehr und steht alle paar Stunden davor und schaut sich seine Guppys an. xD Ich bin echt froh, das Timm es günstig bekommen hat :D

Gestern hatten Schatz und ich dann unseren ersten Jahrestag. Geschenke gabs net, essen gehen auch net. Aber das ist okay so. Wir hatten ein schönes Wochenende. Sobald wieder mehr auf ist, holen wir das alles nach. :D Aber hey! Ein Jahr. Es fühlt sich toll an.

Diese Woche sind noch Ferien. Ich muss am Do 9-17 und am Fr 9-14 Uhr arbeiten und dann ist auch wieder Wochenende. Es soll schön werden, ich hoffe, dass wir das Rad von Schatz bis dahin fertig bekommen und dann eine Tour machen können.

Mir fällt die Decke auf den Kopf, komisch, wo ich doch ständig unterwegs bin. Mir graut es auch vor Morgen, wie das Land entscheidet wie es ab dem 20.4 weiter geht.

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Stoffe Waschen und rann an die Nähmaschine

Am Freitag wurde auf arbeit besprochen, dass wir behelfs MNS-Masken nähen sollen, damit die Betreuungskräfte bei der Pflege die Kunden schützen. (reduziert den Tröpfchen – Auswurf beim Reden zb)

Heute habe ich dann die ersten 3 genäht. Da ich morgen frei haben wird dann der Rest produziert, 15 Stück mindestens.

es hat schon Spaß gemacht, wieder am der Nähmaschinen zu sitze. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal dran saß, es ist auf jeden Fall Jahre her. Jetzt hab ich ein paar Tage mehr in der Woche frei. Meine Kollegin und ich teilen uns das nun auf, statt home Office macht sie die erste Woche mo/mi/Fr und ich di/Do und nächste Woche wechsel wir. Weniger Kontakt zwischen uns (na ja, erstmal sogar gar keinen :( ) Mir werden zwar die kleinen Pausen fehlen, aber ändern können wir jetzt nichts. Die hat 2 Kids und ich Sam daheim und dann Home Office mit Telefon Dienst von 8-17 Uhr ist da schon eine Herausforderung. Wir könnten nämlich nur jede Woche wechseln. Eine Woche sie, darauf die Woche ich. (so machen wir keine Überstunden) wir haben nur einen Laptop für uns zwei. So sind wir im Büro, haben Ruhe und wechseln uns ab. Haben ein wenig mehr Freizeit für die Kids zuhause, aber dauerhaft möchte ich das net.

Ansonsten wären wir heute ein wenig spazieren, Sam musste dringend gelüftet werden und sich mal wieder bewegen. Aktuell wünschte ich mir, dass wir einen eigenen Garten hätten. Im Wald war aber nicht viel los um 18 Uhr und den Menschen den man begegnete hielten genug Abstand.

So, dass was auch wieder von mir. Noch ist hier keiner daheim durchgedreht xD

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Es ist so surreal

Die Menschen lernen einfach nicht, was social distancing bedeutet. Sie drängen in den Geschäften, in den Parks und auf gesperrte Spielplätzen.
Trotz das fast alle Geschäfte geschlossen sind, strömen die Menschen in die City und treffen sich mit Freunden. Kinder treffen sich im leeren Centro oder ins Parks.
Es ist als verständlich, dass nun Bayern die Ausgangssperre angeordnet hat und ganz ehrlich? NRW wird dem auch folgen. Die Menschen lernen es leider so gar nicht.
Und da am Wochenende entschieden wurde, mussten wir bzw ich auf der Arbeit Mitarbeiter Ausweise und Passierscheine fertig stellen. Ich hab nun auch so nen tollen ‘ambulante Pflege im Dienst’ Zettel im Auto, sowie einen Ausweis, dass ich dort Arbeite. Einfach surreal.

Ich weiß gerade noch net, was ich von allen halten soll. Um mich mach ich mir da weniger Sorgen, eher um meine lieben Verwandten. Papa, Tantchen, Timms Mama und Oma… Ich hoffe das wir glimpflich davon kommen und sich die Zahlen aus Italien nicht wiederholen… Das wir doch schneller reagiert haben. Aber ganz ehrlich? Das ist leider nicht gewesen. Bei der Info aus China hätte man direkt den Flugverkehr einstellen müssen, die die ankamen in Quarantäne. Es direkt eindämmen. Aber joar

na ja, die erste Woche homeschooling ist vorüber, mehr schlecht als recht, aber das war zu erwarten. Die Kinder müssen ja auch erstmal mit der Situation umgehen können und wir Eltern ebenso. Die Rolle des Lehrers mal eben übernehmen… nicht einfach. Aber wir schlagen uns da durch.

wie geht es dir?

p. s. : bitte keine Kommentare aller ‘alles übertrieben, alles fake!’ danke.

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Vorbereitungen auf der Arbeit

Immer mehr wird einen bewusst, was nun auf uns zukommen könnte. Ich arbeite nun mal in der Disposition eines ambulanten Pflegedienstes. Und täglich kommen neue Richtlinien, Anforderungen und auch Ausnahmegenehmigungen.

Kunden sagen Termine ab, Betreuungskräfte werden Krank, Kinderbetreuung muss gesichert werden. Ängste und Verzweiflung macht sich auch bei den ein oder anderen breit. Den Bezahlt wird ja nach Stunde und wenn der Kunde absagt … Scheiße.

Auch müssen wir uns nun Gedanken machen, wie wir das mit Homeoffice klären. Meine Kollegin arbeitet von 13 bis 17 Uhr und ich von 9 bis 13 Uhr. Jeder also vier Stunden. Jedoch gibt es nur einen Laptop und einen Zugang für unsere Position. Dazu muss das Telefon aufs Handy umgeleitet werden (Memo an mich, ich habe noch alte Handys vielleicht hat meine Kollegin noch eine Prepaidkarte, sodass wir die Handy-Nr. nehmen können). Das macht eigentlich nur in wöchentlichen Rhythmus Sinn. Doch bekomme ich das hin 9–17 Uhr daheim ruhig arbeiten zu können? Ich habs da noch leichter, Sam ist 10. Meine Kollegin hat ein U2 Kind und dein Grundschulkind … viel Ruhe ist da nicht. Wir müssen das morgen echt mal bequatschen.

Das Homeschooling lief heute echt gut. Mal sehen, ob es so bleibt. :D

 

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