Web 2.0

“Du wirst unpersönlich”
So oder so ähnlich habe ich das heute gesagt bekommen. Der Grund? Die Wunschliste bei Amazone für den Zwerg. Wir haben eine Wunschliste für ihn, wo jeder schauen kann und dann eben kaufen kann. Früher haben die Kinder Kataloge gewälzt, geklebt und gemalt und diese Wunschlisten den Eltern gegeben. Sam kann das noch nicht, also mache ich online eine Liste, damit ich nicht 100 Kataloge zusammen suchen muss, 10 Wunschzettel basteln muss und sie dann an diversen Leuten verschicken muss. Wenn Sam das alleine kann, kann er das gerne machen. Aber jetzt muss es online reichen. Was hat das mit unpersönlich zu tun?
Ich würde ja eh alles im Web schreiben (ja da hast du recht! Wie man hier sieht) aber früher gab es Tagebücher, jetzt eben Facebook oder Blogs. Ok Tagebücher hat keiner gelesen, aber da gingen die Freundschaften selten weiter als die Nachbarschaft oder Brieffreundschaft. Heute hat man in ganz Deutschland Freunde. Die wollen auch wissen wie es einen geht. Wenn ich da ständig alles per Telefon oder Brief machen müsste, hätte ich null Zeit für anderes. Das wären um die 100 Briefe (schon allein die Kosten o_o) oder heiße Ohren vom Telefonieren. Und außerdem warum soll ICH das immer alles tun? Kann man nicht mal meine Nr wählen? Oder mal mir einen Brief schicken? FREMDE Können das! Tun das! Ich bekomme Weihnachten Postkarten von Leuten die ich nur aus der Blog-Welt kenne, mit denen ich nie geredet habe oder je gesehen habe. Aber Freunde die hier wohnen? Nichts. Wenn ich mich nicht melde kommt NIX.
Ein paar wenige (zb wegen wem ich hier schreibe) melden sich ab und zu mal.

JA ich lebe im Web 2.0 würde ich das nicht, dann hätte ich 100% nicht meinen Freund, meinen besten Freund und andere liebe Leute kennengelernt. Das soll man mal bedenken. Würde ich nicht meine liebsten Schulfreunde von damals wieder haben, Kontakt haben. Lieber so, als diese Menschen nicht zu haben. SO

xoxo Sabrina

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5 thoughts on “Web 2.0

  1. Nunja, ich kann das schon nachvollziehen. Aber das Problem ist auch einfach die Quantität der Bekanntschaften.
    Wer sich nur auf einige wenige, aber dafür wirklich gute Freunde konzentriert (wenn man das so sagen kann…), der hat eben auch die Zeit, sich intensiver und persönlicher etwa über Telefon mit diesen auszutauschen. Und das geht auch im Web, man braucht keine 200 “Freunde” … diese kann man letztlich ja nicht mal mehr Freunde nennen, die meisten davon werden nicht mehr als flüchtige Kontakte sein.

    Das sei natürlich jedem selbst überlassen, wie er das handhabt, aber unpersönlicher ist es auf jeden Fall – ich verstehe daher nicht so ganz, warum du versuchst, das zu widerlegen.

  2. @Anni: Danke

    @Marco: Lieber Marco, es gibt Menschen die nicht gerne Telefonieren, ja sowas gibt es unter den Frauen! Früher vielleicht, aber heute, ne, nicht meine Welt, mich nervt es das Teil am Ohr halten zu müssen, mich nervt es das einige Telefonanbieter nach 1h die Verbindung kappen und mich nervt es das das Ohr heiß wird, der Arm Lahm wird oder man nen Steifen Nacken von einklemmen bekommt.
    Auf Handy ruf ich ausschließlich eine Hand voll Leute an und zwar nur wenn man sie daheim nicht erreicht, andere, gar nicht. Ohne Haustelefon ruf ich da so gut wie nie an, warum soll ich zahlen?

    So das zu meinen Telefonverhalten.

    Freunde sind bei mir die die ich kenne, mit denen ich Kontakt halte, mit denen ich ein-unendlich mal in der Woche schreibe. Gute Freunde sind die wo ich öfter schreibe und dann kommen meine besten Freunde. Mit denen ich mich regelmäßig treffe. Flüchtige Kontakte sind für mich Leute die ich durch andere Kenne und man mal ein Wort beim zufälligen treffen wechselt. Nein ich schreibe regelmäßig mit meinen Freunden. Wenn du es nicht kannst, nicht kontakt halten kannst das es bei dir Freunde bleiben, ist es dein Problem.
    Unpersönlich ist es, wenn man Dinge über andere erfährt, unpersönlich ist es wenn man Geburtstage vergisst. Aber eine einfache Wunschliste? Ist die dann auch von den Kindern unpersönlich? Die die in der Schule basteln? Ist ja auch nur aneinander geklebt und zusammen gesucht, so wie ich es auch gemacht habe. Wir haben nun mal eine RIESEN Familie. Da hat man keien Zeit erst alle anzurufen, zu sagen was er sich wünscht, dann nochmal durch zu rufen was wer nun gekauft hat und dann durchzurufen zum sagen, du sry xy hat das nun schon du musst umtauschen/anderes kaufen. Ich bin kein Geld oder Zeitscheißer.
    Auf den Amazonelisten kann man anklicken und dann isses WEG und ein anderer kann es nimmer kaufen. Macht übrigen Toy´s R us genauso. Kommt mal lieber in der Neuzeit an als in der Vergangenheit zu leben.

  3. @Sabrina:

    Also wie du dein Leben regelst, das hast nur du entscheiden und ich will dir da nicht reinreden.

    Zum Telefon sei aber gesagt (wo du schon Neuzeit erwähntest ;)), es gibt mittlerweile wirklich tolle Lautsprechanlagen mit leichten Mikrofonen (oder gleich auch mit Kopfhörer), die man sich anlegen kann und wo man dann dennoch beide Hände frei hat. Am Ohr muss man sich das Telefon wirklich nicht halten. Ich telefoniere sehr gerne und sehr lange, aber ohne solche Geräte wäre mir das auch zu doof.

  4. @Oliver: boxen = kann alles und jeder mithören = hasse ich wie die Pest.
    Kopfhörer die dicken drücken bei der brille und wenn sie bequem sind kosten die ein scheiße geld.
    und man muss entweder ein neues telefon haben oder internettelefonie, den skype hat so gar keiner meiner leute.
    und knopf im ohr hasse ich ebenso, besitze auch schon seit ewigkeiten keinen MP3player, weil mich das nervt

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