Monat: August 2012

Freitags-Füller #45

Freitags-Füller #45

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Wieder Freitag wieder Freitags-Füllerzeit von Scrap Impulse.

1. Was wäre wenn man einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Das frag ich mich öfter.

2. Ich hatte zur Schulzeiten nie ein ungenügend.

3. Warum fällt mir zu den heutigen Freitags-Füller kaum was ein?.

4. Ich melde mich nicht mehr bei bestimmten Personen aus meiner Vergangenheit, auch wenn mir das schwer fällt .

5. Wann werd ich endlich mal einen richtigen Familien-Sommer-Urlaub machen können.

6. Ich habe mir einige Trailer zu Ted angesehen und ich habe sehr nicht darüber gelacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein neues Buch, morgen habe ich vielleicht auf die Din-Tage zu gehen geplant und Sonntag möchte ich entweder mit meinen Eltern zu den DinTagen oder mit Christin zu Mareike, mal sehen!

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Feuerblume von Sanna Seven Deers

Feuerblume von Sanna Seven Deers

Autor: Sanna Seven Deers
Seiten: 338
Verlag: Merlin Verlag
Sterne: [rating=3] Bestellen?

Klapptext:
Eigentlich sollte Alexandra mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden sein. Ein guter Job, die Freunde und verständnisvolle Eltern – alles spricht für ein sorgenfreies Dasein.

Dennoch ist Alexandra nicht glücklich. Sie beschließt, eine kurze Auszeit im Westen Kanadas zu nehmen. Die Berührung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen Alexandra endlich zu sich selbst. Sie erkennt den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, findet die Liebe und wagt einen Neuanfang …

Meine Meinung:
Alex bricht mit ihrer Familie und ihren alten Leben und verlässt Deutschland, ohne Ziel und ohne Plan. Am Flughafen setzt sie sich einfach in einen Bus mit den Vorsatz, da wo es ihr gefällt steigt sie aus, ich finde das gan schön Mutig, wie viele Wünschen sie einfach mal irgendwo neu anzufangen, aber viele finden den Absprung nicht. Man hat Angst vor der Fremde, das man Versagt, das man kein Geld hat usw, aber Alex ist so Mutig, kündigt ihren Job, ja hat sogar streit mit den Eltern, um sich selber zu finden.

In der Fremde lernt sie was wahre Freundschaft ist und auch die wahre Liebe kennen. Sie findet schnell Anschluss und vor allem fühlt sie sich wohl auf der Little Creek Ranch, hat im fernen Kanada eine neue liebevolle Familie. Alexandras art läßt sie gleich Sympatisch wirken, so das sie wirklich gut Anschluss in der Fremde findet.

Durch Sam und seine Großmutter erfährt sie viel von den Indianern und deren Kultur, was sehr Interessant zu lesen ist, da ja auch wir als Leser nun viel von den Bräuchen, der Kultur usw erfahren.

Doch es gibt auch immer Neider, auch in Shaheylah, wo Alexandra nun lebt. Die Autorin hat das gut zur Geltung gebracht, was Hass und Neid für folgen haben kann. Ein sehr spannender Aspekt der Geschichte, welchen einen richtig fesselt.
Doch Alex schafft diese Situation dank ihrer guten Freunde und der Hilfe der Indianischen Geistern.

Man kann regelrecht miterleben wie Alexandra in der Ferne zu einer Starken und mutigen Frau wird, nicht mehr zu vergleichen mit der schüchternen, ängstlichen jungen Frau, die sie war als sie Deutschland verlassen hat. Sie hat nie aufgegeben, hat die Steine die ihren Weg blockierten weggeräumt, statt aufzugeben! Sie findet ihr Glück in der Ferne und baut sich dort ein neues, erfülltes Leben auf.

Cover:
Das Cover weckt gleich das Fernweh, wenn man den Klapptext gelesen hat, dann assoziiert man gleich die Landschaft von Kanada, die weite, die Berge, die Seen. Das Cover ist daher schön gewählt.  Dieser Bergsee macht einen richtig Fernweh und auch fragt man sich ob diese “Feuerblume” im Buch nochmal vorkommt

Fazit:
Das Buch macht einen gut Recherchierten Eindruck, was aber auch durch die Tatsache gestärkt wird das die Autorin selber vor Jahren Nach Kanada ausgewandert ist und ihr Ehemann Indianischer Abstammung ist.
Leider bin ich sehr schwer in die Geschichte rein gekommen, was aber am Schreibstil lag, mich hat es sehr gestört ständig den Namen Alexandra zu lesen, manchmal 10mal auf einer Seite, kein sie, kein Alex, oder Ihre. Das war recht anstrengend.  Trotzdem war die Story nachher schön.  Es lohnt sich auf jeden Fall zu Lesen!

Danke an Blog dein Buch und den Merlin Verlag für das Rezessions- Exemplar!

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Wie in alten Zeiten

Gestern war ich dann mal wieder bei Mareike, diesmal war Christine dabei. Hach wir konnten wieder so schön quatschen wie in alten Zeiten, nur das da nun zwei bald 3 Jährige Zwerge durch die Gegend rannten ^^ Tat richtig gut. Sonntag soll es wieder hin gehen, es sei den meine Eltern haben was geplant.
Mädels es tat richtig gut! Das habe ich vermisst, ehrlich.

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Sitzen vier Polen im Auto von Alexandra Tobor

Sitzen vier Polen im Auto von Alexandra Tobor

Autor: Alexandra Tobor
Seiten: 267
Verlag: ullsteinbuchverlag
Sterne: [rating=5] Bestellen?

Inhalt:
Als die achtjährige Alexandra 1989 mit ihrer Familie im polnischen Fiat nach Deutschland flieht, kennt sie das verheißungsvolle Land im Westen nur aus dem Quelle-Katalog ihrer Oma. Hinter der Grenze warten paradiesische Verhältnisse, aber auch viele ungelöste Rätsel: Wie kommt es, dass alle Städte „Ausfahrt“ heißen? Was bringt deutsche Frauen dazu, freiwillig Hosen zu tragen? Und warum haben Wurstscheiben ein Bärengesicht? Humorvoll und einfühlsam erzählt Alexandra Tobor die abenteuerliche Geschichte ihrer Familie, die versucht, in Deutschland Fuß zu fassen.

Meine Meinung:
Ein richtig schönes Buch über eine Polnische Familie und der Weg in die BRD. Das Buch ist aus Sicht von Ola erzählt und daher oft kindlich Naiv. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die ich Erzählung aus Olas Sicht ist einfach super passend für dieses Geschichte, sie zeigt eine ganz neue Perspektive der Vorkommnisse, als wenn wir nun von einer Erwachsenen Person erzählt bekommen haben. Kinder nehmen die Umwelt eben ganz anders war und es sind ganz andere Dinge wichtig.
Auch die Familie von Ola ist sehr liebenswürdig dargestellt, es macht spaß mit ihnen zu fühlen und zu entdecken. Da die Geschichte ein offenes Ende hat, bleibt die Spannung, was wird aus den Freunden, wie lebt sich Ola als Teenager ein? Wird sie noch Probleme in Deutschland haben? Wie wird es mit den Eltern und den Arbeiten weiter gehen? Kommt Oma Greta auch irgendwann ganz nach Deutschland?
Ich bin auf das Nachfolgende Band sehr gespannt.

Charaktere:
Aleksandra, welche nur Ola, oder auch mal Alexis genannt wird ist zu Anfang des Buches 6 Jahre alt, zum Ende hin feiert sie ihre heilige Kommunion.
Oma Greta kann eigetlich gut deutsch, sie arbeitete damals als Hausmädchen bei einer deutschen Familie und ging auch in einer Deutschen Schule, jedoch wurde später Deutsch in Polen verboten, daher lernten es ihre Kinder nicht mehr.
Mama Danuta und Papa Pawel, sind Olas Eltern und wollen erst nicht in die BRD auswandern, nachher hat nur noch der Vater zweifel, doch nachdem sie Onkel Marek schon besuchen, bleiben sie dort.
Bruder Tomek wird noch in Polen geboren. Er ist ca 6-7 Jahre jünger als Ola.
Onkel Marek zieht als erstes in die BRD, davon erfährt Ola bei der Taufe ihres Bruders unterm Tisch. Er kommt sie später mit einen Mercedes besuchen und versucht die Familie zu überreden mit in die BRD zu fahren. Doch Olas Eltern wollen nicht. Später besuchen sie Onkel Marek und bleiben schließlich doch dort.
Die Ogórkowa bestehen aus den Eltern Dorota und Damian und zwei Kinder Bajtek und Isaura, sie sind nicht sehr gebildet und für sie ist alles in Deutschland “Lux” und Sperrmülltag wie Weihnachten. Sie handeln mit Sachen die sie dort finden, reperieren oder lassen es reperieren und verkaufen es dann. Bajtek ist Ola´s erste große Liebe, aber er verliebt sich in eine Deutsche, was Ola ihr kleines Herz bricht.
Dominik ist ein Raudi, er geht in Olas Klasse. Er ärgert sie und ist sehr schlecht in Deutsch und geht daher auch in den Förderunterricht wo auch Ola drin ist. Er klaute ihr zwar ein Marsriegel, gibt es aber später wieder. Seine Mutter schert sich kaum um ihn, oft steht er im Regen vor der Türe. Daher nimmt Olas Papa ihn einmal mit zu sich in die Barrake. Er und Ola schließen Freundschaft, doch als Ola wegzieht wird er wieder zum Raudi der kein Wort mit ihr Redet.
Am Ende jedoch lebt er bei seine Oma und kommt Ola mit den Rad an ihrer Kommunion besuchen.

Cover:
Auf den Coder sieht man ein Auto (wohl einen Polski Fiat 126p), erahnt vier Personen drin und auf den Dachträge jede menge Gepäck, im Hintergrund das Berliner Tor. Eben 4 Polen im Auto richtung Deutschland. Passt eben zum Titel. Der Titel wurde jedoch vom Verlag, nicht von der Autorin ausgesucht, jedoch finde ich, passt er sehr gut auch zum Inhalt, auch wenn es nur den Ersten Teil des Buches benennt.

Fazit:
Ein echt schönes und gut geschriebenes Buch, es hat echt Spaß gemacht zu lesen. Ja ich freue mich auch schon auf das zweite Buch, was die Autorin in der Leserunde schon angekündigt hat. Die kleine Ola ist einen richtig an Herz gewachsen, aber auch Oma Greta ist eine tolle Figur im Buch. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen und bin ich froh bei der tollen Leserunde dabei gewesen zu sein, der austausche mit anderen und der Autorin waren einfach klasse.

Danke an Alexandra Tabor, den UllsteinVerlag und LovelyBooks.de für das Rezensions Exemplar und die tolle Leserunde.

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