Es ist so surreal

Die Menschen lernen einfach nicht, was social distancing bedeutet. Sie drängen in den Geschäften, in den Parks und auf gesperrte Spielplätzen.
Trotz das fast alle Geschäfte geschlossen sind, strömen die Menschen in die City und treffen sich mit Freunden. Kinder treffen sich im leeren Centro oder ins Parks.
Es ist als verständlich, dass nun Bayern die Ausgangssperre angeordnet hat und ganz ehrlich? NRW wird dem auch folgen. Die Menschen lernen es leider so gar nicht.
Und da am Wochenende entschieden wurde, mussten wir bzw ich auf der Arbeit Mitarbeiter Ausweise und Passierscheine fertig stellen. Ich hab nun auch so nen tollen ‘ambulante Pflege im Dienst’ Zettel im Auto, sowie einen Ausweis, dass ich dort Arbeite. Einfach surreal.

Ich weiß gerade noch net, was ich von allen halten soll. Um mich mach ich mir da weniger Sorgen, eher um meine lieben Verwandten. Papa, Tantchen, Timms Mama und Oma… Ich hoffe das wir glimpflich davon kommen und sich die Zahlen aus Italien nicht wiederholen… Das wir doch schneller reagiert haben. Aber ganz ehrlich? Das ist leider nicht gewesen. Bei der Info aus China hätte man direkt den Flugverkehr einstellen müssen, die die ankamen in Quarantäne. Es direkt eindämmen. Aber joar

na ja, die erste Woche homeschooling ist vorüber, mehr schlecht als recht, aber das war zu erwarten. Die Kinder müssen ja auch erstmal mit der Situation umgehen können und wir Eltern ebenso. Die Rolle des Lehrers mal eben übernehmen… nicht einfach. Aber wir schlagen uns da durch.

wie geht es dir?

p. s. : bitte keine Kommentare aller ‘alles übertrieben, alles fake!’ danke.

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Vorbereitungen auf der Arbeit

Immer mehr wird einen bewusst, was nun auf uns zukommen könnte. Ich arbeite nun mal in der Disposition eines ambulanten Pflegedienstes. Und täglich kommen neue Richtlinien, Anforderungen und auch Ausnahmegenehmigungen.

Kunden sagen Termine ab, Betreuungskräfte werden Krank, Kinderbetreuung muss gesichert werden. Ängste und Verzweiflung macht sich auch bei den ein oder anderen breit. Den Bezahlt wird ja nach Stunde und wenn der Kunde absagt … Scheiße.

Auch müssen wir uns nun Gedanken machen, wie wir das mit Homeoffice klären. Meine Kollegin arbeitet von 13 bis 17 Uhr und ich von 9 bis 13 Uhr. Jeder also vier Stunden. Jedoch gibt es nur einen Laptop und einen Zugang für unsere Position. Dazu muss das Telefon aufs Handy umgeleitet werden (Memo an mich, ich habe noch alte Handys vielleicht hat meine Kollegin noch eine Prepaidkarte, sodass wir die Handy-Nr. nehmen können). Das macht eigentlich nur in wöchentlichen Rhythmus Sinn. Doch bekomme ich das hin 9–17 Uhr daheim ruhig arbeiten zu können? Ich habs da noch leichter, Sam ist 10. Meine Kollegin hat ein U2 Kind und dein Grundschulkind … viel Ruhe ist da nicht. Wir müssen das morgen echt mal bequatschen.

Das Homeschooling lief heute echt gut. Mal sehen, ob es so bleibt. :D

 

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Auf einmal ist alles anders #stayathome

Die Welt ist aktuell nicht mehr die gleiche.  Ich glaub ich brauche keinen erklären, WAS gerade aktuell los ist, es weiß jeder. Daher wird das hier eher ein Tagebuch um die Zeit einfach auch für mich sinnvoll zu nutzen.

“Coronaferien” Wer auf dieses dumme Wort kam weiß ich immer noch nicht, den mit Ferien hat es nicht wirklich zu tun. Homeschooling, was eigentlich in Deutschland verboten ist, muss nun JEDES Elternteil umsetzen. Ist man auch noch systemrelevant … viel Spaß.

Wir haben nun versucht einfach zu schauen, wie wir das ganze meistern, aber das klappt nicht wirklich, also habe ich heute einen Stundenplan für Sam erstellt. Angelehnt an seinen in der Schule. Er durfte ein wenig mit entscheiden. Jetzt wo er auch nicht raus soll zu Freunden, braucht er etwas Struktur. Daher haben wir den Plan von Aufstehen bis Bettgehen erstellt.

Wir schauen nun, wieweit wir das alles so einhalten können. Aber einen roten Faden haben wir schon einmal.

Unser Tagesablauf? Timm und Sam halten sich an den Plan oben und ich gehe von 8 bis 13 Uhr arbeiten. Ab 14 Uhr übernehme ich dann den obigen Plan. Für den ein oder anderen scheint das zu streng zu sein, aber ich kenne mein Kind am besten und merke, wie er gerade durch das ganze aus den Fugen gekommen ist. Die Routine fehlt. Das da nun eine Stunde Deutsch steht, heißt nicht, dass er nun Aufgaben für eine Stunde bekommt. Er bekommt so viel, wie andere in 30 Minuten schaffen würden. Ebenso bringen wir ihn nun die Schreibschrift näher. Auch werden mal Dokumentationen zu passenden Themen geschaut oder eben am PC/Tablett mit Lernapps/Lernseiten geübt. Also ganz entspannt.

Heute hat recht gut geklappt, statt Sport sind wir raus, er durfte ein wenig Rad fahren. Das werden wir wohl ein wenig öfter in den Plan nehmen, da im Mai die Radprüfung ist und Sam dafür lernen soll.

Joar. Mal sehen wie lange wir nun daheim bleiben. Unnötig Raus gehen wir nicht. Mal in den Wald spazieren oder Radfahren. Solange wir das noch dürfen … Aber solange sich Deppen in großen Gruppen treffen und picknicken oder saufen, wird es bald so sein, dass wir eine Ausgangssperre bekommen …

#stayathome

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Nach Karneval kam dann die Grippe

Okay, als Karneval fast vorbei war, wussten wir auch, was Sam hatte. Den Dienstagabend haute es mich um. 40 Fieber, Müdigkeit, trockener Husten, Gliederschmerzen aus der Hölle, Augenschmerzen.

Mittwochs schleppte ich mich zum Arzt, noch ging das ohne die ganzen Corona-Maßnahmen. Grippe. Zehn Tage krankgeschrieben und ich sollte dann nochmal vor Ende reinkommen. Sam war selbst am Dienstag nochmal bis Freitag krankgeschrieben worden, weil das Fieber immer noch wieder kam und er auch ziemlich K. o. was und viel schlief. Tja nur weiß ich nichts mehr was so die Tage passierte. Ich weiß nur noch, dass ich Samstag das erste Mal ohne Fieber aufwachte und Sonntag das erste Mal ohne Gliederschmerzen… Aber davor? Essen, Schmerzmittelnehmen, weg. Mehr war nicht. Mein Freund sagte auch, dass ich zwar ab uns zu wach war, aber mitten in Gespräch einpennte. Das gleiche Sah ich auf WhatsApp xD Joar. Die Grippe hat mich echt umgehauen.

Von Freunden kamen kleine Witzeleien wegen Corona, aber ich muss sagen, ich bin froh, dass ich kurz vor der ganzen Hysterie krank war. Der Arzt meinte noch, wir sollten für 14 Tage einkaufen, falls Schatz auch krank wird, so das wir net rausmüssen. Aber wir haben eh immer mehr als genug zu Hause. Und dann fing ja das Chaos bei uns an, Hamsterkäufe, Hysterie, Panik uff…

Nach 10 Tagen war ich froh, wieder arbeiten zu können und bisher bleibt es auch dabei. Corona erschwert es zwar seh, gerade weil ich in der Pflege bin. Wir haben viele Vorschriften bekommen, Notfallpläne werden gemacht, Umgeplant etc. pp. Aber meine Kollegin und ich habe das eigentlich gut unter Kontrolle. Noch :P Ab Montag dann die Schulen und Kitas zu… Mal sehen was noch auf uns zu kommt. Aber Hey, wenigstens die Grippe hatten wa schon XD

Was machst du nun mit den vorgezogenen Osterferien? Hast du ein Homeschooling Plan? Genießt du die Zeit? Wie organisierst du das mit der Arbeit?

 

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